ÖHR-BV Generalversammlung/Bundesübung 2014
Bruck am Ziller / Tirol, 27. - 28. September 2014

Organisator:   Landesverband Tirol für den Bundesverband
Teilnehmer:   Bundesverband, Vertreter sämtlicher Landesverbände

Text? Vom 27. bis 28. September 2014 fand das Bundestreffen der österreichischen Höhlenrettung statt. Wie bereits 2012, war auch heuer das Bundesland Tirol der Veranstalter, diesmal in Bruck am Ziller und näherer Umgebung.

Als Niederösterreicher hat man da eine etwas längere Anreise, daher war für uns bereits der 26. September als Anreisetag eingeplant. Aufgrund der beiden vergangenen Einsätze im Riesending (Untersberg/deutsche Seite) und in der Jack Daniel's Höhle (Tennengebirge/Salzburg), gab es genügend Gesprächs- und Diskussionsthemen, die sich als abendfüllend erwiesen.

Text? Der 27. September war der "Höhlenrettungspraxis" gewidmet. In einem stillgelegten Kupferbergwerk (Trainingsobjekt der Tiroler Kameraden) wurden neue Tragenmodelle und diverse Rettungsmethoden vorgestellt. Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit geboten, Innnovationen, Verbesserungen und technische Varianten selbst zu testen.

Text? Auch das zurzeit zuverlässigste Kommunikationsmittel "Cave Link" (SMS-Kommunikation zwischen Höhle und Oberfläche) wurde vom Erfinder und Entwickler, unserem Schweizer Kameraden Felix Ziegler, ausführlich erklärt und vorgeführt. Allen TeilnehmerInnen wurde auch hier die Möglichkeit geboten, sich mit diesem System vertraut zu machen.

Text? Das Interesse an dieser Bundesübung aktiv teilzunehmen war so groß wie nie zuvor, was möglicher Weise auf die beiden erwähnten Einsätze zurück zu führen ist.

Egal welche Gründe unsere RetterInnen zur Teilnahme bewogen hatten, alle bewiesen, dass ihre Einsatzbereitschaft und der Wille zur Fortbildung zu hundert Prozent vorhanden sind! Auch bei der Nachbesprechung dieser Übung zeigte sich die positive Einstellung unserer RetterInnen, durch konstruktive Fragen und Kritiken.

Der 28. September war so zu sagen, der Administrations- und Konferenztag. Auch hier bewiesen unsere RetterInnen, dass sie sich nicht nur über mögliche Einsätze Gedanken machen, sondern dass sie sehr wohl auch die Wichtigkeit der Organisation erkannt haben.

Wieder einmal mehr wurde der Beweis angetreten, dass jede HöhlenretterIn professionelle Arbeit leistet, egal ob am organisatorischen Sektor, im Bereich der Ausbildung oder vor Ort, in unwirtlicher Umgebung, wenn rettende Hilfe gefragt ist!

Bericht und Fotos: Andy Bigler

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